Wie applied technologies und LATUS Consulting gemeinsam eine zentrale Datenplattform auf Microsoft Fabric implementiert haben - und warum der erste messbare Erfolg bereits nach wenigen Wochen sichtbar war.
Das Problem: Datenchaos ist kein Einzelfall
Heterogene Quellsysteme, manuelle Excel-Exporte, unterschiedliche Datenstände in verschiedenen Abteilungen - wer in der Telekommunikations- und Glasfaserbranche arbeitet, kennt dieses Bild. Entscheidungen werden auf Basis von Daten getroffen, die nicht vollständig, nicht aktuell oder schlicht widersprüchlich sind. Der operative Aufwand für Datenaufbereitung bindet Ressourcen, die im Business gebraucht werden.
Genau hier setzt unser Projekt an: Gemeinsam mit LATUS Consulting haben wir für einen Kunden aus der Telekommunikationsbranche eine zentrale Datenplattform auf Basis von Microsoft Fabric implementiert - als Single Point of Truth, der alle relevanten Datenströme automatisiert zusammenführt, qualitätssichert und unternehmensweit bereitstellt.
Der technische Motor: Microsoft Fabric
Als voll integrierte SaaS-Analyseplattform bündelt Microsoft Fabric Datenintegration, Datenverarbeitung und KI-Dienste in einer einheitlichen Umgebung - eingebettet in die bestehende Microsoft-Azure-Infrastruktur des Kunden. Die Grundlage bildet eine moderne Data-Warehouse-Architektur.
Was das konkret bedeutet:
- API First & Automatisierung: Manuelle Datei-Im- und Exporte wurden vollständig abgelöst. Daten fließen nun automatisiert über Schnittstellen und Pipelines in die zentrale Plattform.
- Proaktives Monitoring: Ausbleibende oder fehlerhafte Datenlieferungen werden systemseitig erkannt — Tickets werden vollautomatisch erstellt, ohne manuellen Eingriff.
- Dezentrale Verantwortung: Die IT fungiert nicht länger als klassischer BI-Flaschenhals, sondern als Enabler. Die einzelnen Fachdomänen übernehmen Verantwortung für ihre eigenen Datenprodukte.
- Security & Governance by Design: Rollenbasierte Zugriffskontrollen, feingranulare Sicherheitsmechanismen auf Zeilen- und Spaltenebene sowie Sensitivity Labels und Audit-Funktionen - NIS2- und ISO-27x-konform, basierend auf Microsoft Entra.
- Schnelle MVPs statt jahrelanger IT-Projekte: die häufigste Fehlannahme bei Datenplattform-Projekten: Man brauche erst ein vollständiges Konzept, ein großes Budget und eine lange Implementierungsphase, bevor sich erste Ergebnisse zeigen. Das Gegenteil ist wahr.
Wir haben bewusst mit klar abgegrenzten Minimal Viable Products (MVPs) gestartet: Priorisierte Anforderungen, die sich innerhalb weniger Wochen umsetzen ließen und sofort messbaren Mehrwert lieferten. Dank der SaaS-Architektur von Microsoft Fabric waren die Einstiegshürden deutlich geringer als erwartet - wer bereits eine Azure-Infrastruktur betreibt, kann eine leistungsfähige Datenplattform in kurzer Zeit produktiv setzen.
Der Effekt war unmittelbar spürbar: Die ersten sichtbaren Ergebnisse erzeugten Akzeptanz im gesamten Unternehmen und zogen schnell weitere Anforderungen aus allen Fachbereichen nach sich. Nicht die Technik war die eigentliche Hürde, sondern Governance-Strukturen, Berechtigungskonzepte und interne Richtlinien. Wer diese Rahmenbedingungen frühzeitig klärt, kann mit dem ersten MVP in wenigen Wochen starten.
Das Erfolgsrezept: Strategie und Technologie von Anfang an gemeinsam denken
Die enge Verzahnung von Strategieberatung (LATUS Consulting) und technischer Umsetzung (applied technologies) war der entscheidende Erfolgsfaktor. Geschäftliche Zielsetzungen und Architekturentscheidungen entstanden gemeinsam - von Tag eins an. Skalierbarkeit, zukünftige Geschäftsfelder und Nutzerorientierung flossen direkt in die Plattformarchitektur ein. Nachträgliche Anpassungen und Doppelarbeiten blieben so die Ausnahme.
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Thema: Datenchaos kostet. Konsistenz liefert.
Wann: Mittwoch, 25.03.2026, 14:15 Uhr
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