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Instandhaltung und Einsatzplanung: jeder Einsatz hängt an der Anlage
Wartungsintervalle, Arbeitsaufträge, Ressourcen und Rückmeldungen laufen an derselben Anlage zusammen. Damit ist nachvollziehbar, welche Arbeiten wann an welcher Komponente stattgefunden haben.
Instandhaltung und Einsatzplanung gehören zum Bereich O&M von Business Essentials RE, der Branchenlösung für Wind- und Solarparks auf Microsoft Power Platform. Der Bereich ist einzeln einsetzbar.
Kurzdemo anfordern (15 Minuten) Potenzialgespräch vereinbarenDer Nachweis liegt im Postfach
Die Wartungsintervalle stehen im Vertrag. Die Termine in einer Tabelle. Die Einsatzplanung im Kalender der Serviceleitung. Der Bericht kommt per Mail zurück und bleibt dort liegen.
Solange alles läuft, fällt das nicht auf. Es fällt auf, wenn eine Komponente zum dritten Mal ausfällt und niemand sagen kann, wann sie zuletzt getauscht wurde. Oder wenn ein Kunde nach dem Nachweis einer Reaktionszeit fragt.
Die Arbeit war gut. Belegen lässt sie sich trotzdem nicht.
Was sich ändert
Planbare und reaktive Arbeit laufen über dieselbe Struktur. Beide enden am Asset, und damit in einer Historie, die Sie auch in fünf Jahren noch lesen können.
Die Leistung kommt aus dem Vertrag
Der Serviceauftrag leitet aus dem Kundenauftrag ab, was zugesagt ist: Reaktionszeiten, Wartungsintervalle, Laufzeiten. Niemand pflegt das ein zweites Mal in einer Liste.
Wiederkehrendes beschreiben Sie einmal
Jährliche Wartung, monatliche Sichtprüfung, wiederkehrende Begehung: einmal als Vorlage angelegt, mit Leistungsumfang, Qualifikation, Dauer und Intervall. Daraus entstehen die Einsätze.
Jeder Einsatz hängt an der Anlage
Arbeitsauftrag, Ticket, Alarm, Ersatzteil und Vertrag hängen an demselben Asset. Die Frage nach dem letzten Tausch einer Komponente beantwortet der Datensatz, nicht das Gedächtnis.
Der Nachweis geht mit der Rechnung raus
Einsatzberichte und Vorgangshistorie liegen der Ausgangsrechnung als Anlage bei. Der Kunde sieht, wofür er zahlt, und fragt seltener nach.
[BILD: Arbeitsauftrag mit Assetbezug, Terminen und Rückmeldung]
So arbeitet das Modul
Der Serviceauftrag verbindet Verkauf und Leistung
Aus dem verkauften Leistungsumfang wird ein umsetzbares Servicepaket mit seinen Rahmenbedingungen. Die wiederkehrenden und planbaren Leistungen werden dort strukturiert beschrieben.
Alles hängt am Technical Operations Projekt, also am betreuten Park. Dort laufen Asset, Kundenauftrag, Serviceauftrag und Einkaufsauftrag zusammen.
Arbeitsauftragvorlagen für wiederkehrende Leistungen
Die Vorlage beschreibt eine standardisierte Leistung als Schablone. Hinterlegt werden:
- Leistungsumfang und Positionen
- Empfohlene Qualifikation und Standarddauer
- Intervall- und Auslöseparameter
- Standard-Ressourcenbedarfe, etwa Rollen, Material und Equipment
Beim Erzeugen des konkreten Auftrags werden die Bedarfe übernommen und für den Einzelfall angepasst. Die Planung bleibt einheitlich und trotzdem flexibel.
Der Arbeitsauftrag und seine Priorität
Ein Arbeitsauftrag beschreibt einen konkreten Einsatz mit Ort, Asset, Leistungsbeschreibung, Terminen, Status und Rückmeldung. Er bezieht sich immer auf ein Asset.
Priorisiert wird mehrstufig: nach geschäftlicher Kritikalität, nach Fälligkeit und Terminfenster und, wo relevant, nach SLA-Druck. Diese Priorität steuert, welche Einsätze zuerst geplant werden.
Bedarf, Ressource, Disposition
Der Ressourcenbedarf entsteht aus einem Arbeitsauftrag, also planbar, oder aus einem Ticket, also reaktiv. Er sagt, welche Leistung nötig ist, ohne schon eine Person zuzuweisen.
- Berücksichtigt werden Qualifikation, Verfügbarkeit, Ort, Dauer und Abhängigkeiten
- Eine Ressource kann ein Mensch sein, ein Gerät, ein Fahrzeug, ein Werkzeug oder ein externer Dienstleister
- Ressourcen lassen sich Produkten und Leistungsarten zuordnen, das steuert die Zuweisung
Die Disposition legt fest, wer was wann und wo ausführt. Der Status läuft mit: geplant, unterwegs, in Arbeit, erledigt.
Prüf- und Wartungszyklen am Asset
Je Asset werden Intervall, Startdatum und nächster Termin geführt. Dazu Datenblätter, Abnahmeprotokolle und Wartungsberichte sowie technische Parameter, Seriennummern und Zählerstände.
Das Dashboard zeigt die Assets mit fälligen Prüf- und Wartungsterminen, gefiltert nach Standort, Assettyp oder Zeitraum. Aus der Kachel springen Sie direkt in die Anlage.
Ersatzteile, Fremdleistungen und Servicepartner
Lieferanten werden über Kategorien klassifiziert, etwa Hardware, Servicepartner oder Vegetationspflege. Qualifizierungs- und Compliance-Angaben lassen sich dokumentieren, darunter Arbeitssicherheit und wiederkehrende Requalifizierung.
Eine Bestellung wird dem Asset beziehungsweise dem Technical Operations Projekt zugeordnet. Beschaffte Fremdleistungen, Material und Liefertermine bleiben damit je Anlage nachvollziehbar, auch bei Fragen zu Gewährleistung oder Wiederholfehlern.
Randbedingungen kennen, bevor das Team anfährt
Über den KML-Import kommen betrieblich relevante Geometrien in die Karte: Zuwegungen, Kabeltrassen, Schutz- und Restriktionsflächen, Wartungsbereiche. Für die Einsatzplanung ist damit erkennbar, welche Bedingungen an einem Standort gelten.
Nachweis und Abrechnung
Abgerechnet wird als Festpreis oder nach Aufwand, wahlweise über erfasste Leistungsstände oder über Arbeitszeitbuchungen. Der Buchungslauf ermittelt die freigegebenen Zeiten und erzeugt die Abrechnungsgrundlage.
Einsatzberichte, Ticket- und Vorgangshistorie sowie Dokumente können der Rechnung als Nachweis beiliegen. Die Kostendeckung je Auftrag steht als Power BI Bericht zur Verfügung.
[BILD: Dashboard mit fälligen Prüf- und Wartungsterminen]
Vom Intervall zum Nachweis in 5 Schritten
So sieht ein geplanter Einsatz nach der Einführung aus.
1. Die Vorlage beschreibt die Leistung
Einmal angelegt, mit Positionen, Qualifikation, Dauer und Intervall.
2. Der Arbeitsauftrag entsteht
Nach Terminplan oder Auslöseereignis, immer mit Bezug auf ein konkretes Asset.
3. Der Ressourcenbedarf wird abgeleitet
Tätigkeit, Qualifikation, Material und Equipment, übernommen aus der Vorlage und bei Bedarf angepasst.
4. Die Disposition weist zu
Wer, was, wann und wo. Der Status läuft mit, das Feldteam arbeitet die Liste ab.
5. Rückmeldung, Bericht, Abrechnung
Das Ergebnis bleibt am Asset. Aus Feststellungen im Wartungsbericht entstehen neue Tickets, ein Bericht kann mehrere auslösen. Damit schließt sich der Kreis zur reaktiven Seite.
Wo Instandhaltung und Einsatzplanung im System stehen
Business Essentials RE ist modular aufgebaut. Die Module sind drei Bereichen zugeordnet und unabhängig voneinander nutzbar. Sie entscheiden, womit Sie anfangen.
O&M · Betrieb und Instandhaltung
Hier stehen Instandhaltung und Einsatzplanung, gemeinsam mit dem Asset Management, dem Störungsbetrieb, der Erlössicherung und der Gesellschafterverwaltung.
Instandhaltung und Einsatzplanung (diese Seite) · Technische Betriebsführung · Redispatch-Entschädigung · Kommanditistenverwaltung
Develop · Projektentwicklung und Bau
Flächensicherung, Genehmigung, Terminplanung und Errichtung. Die Anlagen entstehen hier als Datensatz und werden im Betrieb weitergeführt.
Common · Übergreifende Module
Kontakte, Verträge, Einkauf, Fakturierung und Finanzmanagement. Diese Module stehen allen Bereichen zur Verfügung.
Kommt die Anlage aus Ihrer eigenen Projektentwicklung, ist sie bereits da. Anlagentyp, Komponenten mit Datenblättern, Netzanschluss und Errichtungshistorie stehen mit der Inbetriebnahme im Betrieb zur Verfügung. Eine Übernahme findet nicht statt, weil es nichts zu übernehmen gibt.
Was das Modul nicht tut
Wir sagen das lieber vorher als in der Demo.
- Es ersetzt kein Monitoring- oder SCADA-System. Diese liefern die Alarme.
- Es führt keine Lagerbestände. Material läuft über Bedarf und Bestellung.
- Es enthält kein Permit-to-Work-System und keine Verwaltung von HSE-Zertifikaten.
Zur Übersicht: apptech Business Essentials RE →
Wann wurde diese Komponente zuletzt getauscht?
In 15 Minuten zeigen wir Ihnen eine Arbeitsauftragvorlage, die Disposition eines Einsatzes und die Historie an einer Anlage. Danach wissen Sie, ob es zu Ihrem Servicebetrieb passt.
Kurzdemo anfordern (15 Minuten)Oder rufen Sie an: +49 201 8127 334